Berner Sommermeisterschaft 2015, 2. Runde

Die 10 Frauen bestritten den Spieltag ohne Trainer, da dieser verhindert war. Dass dies für die Escholzmatter Korballfrauen kein Problem sondern ein gutes Omen ist, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrmals gezeigt (an den vergangenen Spieltagen ohne Trainer konnte die Mannschaft jeweils alle Spiele gewinnen und somit die volle Punktezahl erzielen). Man hoffte demnach sehr, dass sich dieses Omen ein weiteres Mal bestätigen würde.
Im ersten Spiel hiessen die Gegnerinnen Lotzwil. Wie oft im ersten Spiel haderten die Escholzmatterinnen auch heute mit Startschwierigkeiten. Man war gedanklich nicht immer zu 100% beim Spiel und dadurch in der Verteidigung oft ein Ticken zu spät und zu wenig kompakt. Zudem war es für die neu formatierte Truppe ein gegenseitiges Finden und sich aneinander gewöhnen. Trotz dem mangelhaften Start der Entlebucherinnen hatten die Gegnerinnen nur wenige Korbchancen und nach den ersten 15. Minuten führte Escholzmatt mit 3:1. In den zweiten 15 Minuten blieben die Angriffe kurz und teilweise etwas verhastet. Nichtsdestotrotz wurden immer wieder schöne Spielzüge kreiert, welche zu erfolgreichen Korbwürfen führten. Gegen Ende des Spiels wurden die Escholzmatterinnen leider von einer kurzen Pechsträhne verfolgt. Fünf Minuten vor Schluss verletzte sich eine Spielerin unglücklich und fiel somit für die weiteren Partien aus. Kurz darauf erhielt eine Escholzmatterin eine rote Karte, was dazu führte, dass das Spiel zu fünft statt zu sechst vollendet werden
musste. Trotzdem war der Sieg nie ernsthaft in Gefahr und zum Schluss konnten mit einem Resultat von 6:2 die ersten beiden Punkte dem Konto gutgeschrieben werden.
Im zweiten Spiel traf Escholzmatt auf Madiswil. Von Anfang an zeigte sich die Überlegenheit seitens der Escholzmatterinnen. So kamen zahlreiche clevere Spielzüge zu Stande, welche zu Treffern führten. Für die Frauschaft war dies ein gutes Spiel zum Zusammenschluss der erfahrenen mit den jungen Spielerinnen. Einziger Knackpunkt war die Manndeckung des Gegners. Aufgrund dieser war viel Laufarbeit der einzelnen Spielerinnen gefragt. Diese wurde erfolgreich ausgeführt und so entstand sofort mehr Freiraum und somit Korbchancen. Erfreulicherweise waren diese Korbchancen auf alle Escholzmatter Spielerinnen verteilt. Zudem setzte Escholzmatt auf schnelle Gegenangriffe und konnte so zahlreiche Konter realisieren. Nach dem Schlusspfiff waren mit dem Resultat von 3:12 ein klarer Sieg und zwei weitere Punkte im Trockenen.
Auch in der dritten Partie sollte die Siegesserie der Entlebcherinnen weitergehen. Gegner war das Team aus Niederbipp. Escholzmatt war von Beginn an kompakt in der Verteidigung. Zudem gab es wiederum viele unterschiedliche Schützinnen in den eigenen Reihen, was die Verteidigung der Gegnerinnen erschwerte. Seitens der Entlebucherinnen wurden zahlreiche Korbwürfe getätigt, wobei leider die Trefferquote teilweise nicht wie gewünscht ausfiel. Nach der Halbzeit lag man lediglich mit einem Korb voraus und musste deshalb noch einmal eine Stufe höher schalten. Dies gelang vor allem darin, dass das Team im Angriff mehr Laufarbeit leistete. So konnten die Gegnerinnen, welche selber keine Auswechselspielerinnen hatten, überlaufen werden. Nach 30 Minuten konnte das Spiel mit 6:3 für die Escholzmatterinnen entschieden werden.
Vor dem letzten Spiel des Tages hatte man Respekt, da die Gegnerinnen aus Pieterlen in der ersten Runde kein Spiel verloren hatten und auf dem 1. Zwischenrang lagen. Die Bedenken bestätigten sich zum Glück nicht. Bereits zur Halbzeit lag Eschlozmatt mit fünf zu null Körben in Führung. Das Team aus Escholzmatt, welches im letzten Jahr aus der Nationalliga B abgestiegen ist, konnte seine Klasse unter Beweis stellen. Es wurden zahlreiche clevere Spielzüge getätigt und viele sehenswerte Korbwürfe erzielt. Es gelang wiederum ein schönes Spiel, in welchem routinierte, sowie auch junge Spielerinnen zum Zuge kamen. 8:2 lautete das Schlussresultat zu Gunsten der Entlebucherinnen, welche somit eine hervorragende Vorrunde auf dem ersten Zwischenrang abschliessen können.
Die Bernische Korbballmeisterschaft macht nun für gut zwei Monate Pause. Am Sonntag, 9. August wird die erste Rückrunde in Riggisberg stattfinden. Bis dahin werden die Korbballerinnen weiterhin fleissig trainieren und vor allem mit grosser Freude und Spass ihrem Hobby – dem Korbballspiel – nachgehen, so wie dies auch am letzten Samstag der Fall war.
Für Escholzmatt spielten: Jacqueline Beer, Christa Bieri, Lara Emmenegger, Debora Engel, Leandra Küng, Corinne Lötscher, Tamara Lötscher, Eliane Neuenschwander, Anna Wicki, Delia Zihlmann